Erklärung zur Barrierefreiheit
Stand: 19. September 2026
Diese Erklärung gilt für diese Webseite und für die Anwendung, in der angemeldete Nutzerinnen und Nutzer arbeiten. Sie beschreibt, wie zugänglich beide heute sind — und wo sie es noch nicht sind.
Worum es geht
imami ist dafür da, dass Menschen einander finden. Wer eine Fachkraft sucht oder gefunden werden möchte, soll das mit der Tastatur, mit starker Vergrößerung oder mit einem Screenreader genauso können wie mit Maus und Augen.
Wir schreiben diese Erklärung, weil eine Vermittlung niemanden aussperren darf, den sie vermitteln will.
Stand der Umsetzung
Beide Oberflächen sind teilweise barrierefrei. Wir orientieren uns an den Erfolgskriterien der WCAG 2.2 auf Stufe AA und an EN 301 549.
Diese Einschätzung stammt aus einer Selbstbewertung. Eine Prüfung durch eine unabhängige Stelle hat bisher nicht stattgefunden. Solange das so ist, ist der Stand eine Aussage über unsere eigene Arbeit und kein Prüfergebnis.
Was umgesetzt ist
Nachgemessen, nicht behauptet:
- Jedes bedienbare Element zeigt einen sichtbaren Fokusring — drei Pixel stark, zwei Pixel Abstand —, sobald es mit der Tastatur angesteuert wird. Auf den dunklen Bändern wechselt er die Farbe, statt darin zu verschwinden.
- Die Kontraste sind gemessen und in der automatisierten Testsuite abgesichert: Überschriften, Schaltflächen und Wortmarken mindestens 4,5:1, Umrisse und Symbole mindestens 3:1 — in heller und dunkler Darstellung und für Schaltflächen auch im Zustand unter dem Zeiger.
- Die Seite gibt es auf Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch und Schwedisch. Jede Fassung trägt ihre Sprache und ihre Laufrichtung im Dokument; Arabisch läuft vollständig von rechts nach links.
- Hell und Dunkel sind umschaltbar, und die Wahl greift vor dem ersten Bild — niemand, der Dunkel gewählt hat, wird von einer weißen Fläche geblendet. Ohne Wahl folgt die Seite der Systemeinstellung, und dorthin führt der Schalter auch wieder zurück.
- Wer im Betriebssystem weniger Bewegung eingestellt hat, bekommt sie: Animationen und Übergänge laufen dann praktisch nicht mehr, und Sprünge innerhalb einer Seite springen, statt zu gleiten.
- Meldungen stehen in Bereichen, die ein Screenreader vorliest: der Hinweis zur laufenden Suche höflich, eine Fehlermeldung sofort. Ihre Aussage steckt im Wortlaut, nicht allein in der Farbe.
- Schmückende Bilder sind für assistive Technik ausgeblendet, statt mit einem Dateinamen vorgelesen zu werden.
- Außer den Kartenbildern auf der Ergebnisseite lädt diese Webseite nichts von Dritten; die Schriften liegen auf unserem eigenen Server, und alles, was zum Lesen nötig ist, steht schon in der ausgelieferten Seite.
Was noch nicht zugänglich ist
Diese Punkte sind uns bekannt:
- Es gibt keinen Sprunglink zum Inhalt. Wer mit der Tastatur arbeitet, muss auf jeder Seite erst durch die Kopfleiste, bevor der Inhalt an der Reihe ist.
- Die Karte auf der Ergebnisseite ist eine Zeichenfläche; was sie zeigt, kann ein Screenreader nicht lesen. Dieselben Ergebnisse stehen als Liste daneben, sodass niemand auf die Karte angewiesen ist — zugänglich ist sie damit trotzdem nicht.
- Die Karte zoomt bewusst erst mit gedrückter Strg- beziehungsweise Befehlstaste und auf Berührungsgeräten erst mit zwei Fingern. Das verhindert ungewolltes Zoomen beim Scrollen, ist aber für die Bedienung mit einer Hand eine zusätzliche Hürde.
- Die angemeldete Anwendung zeichnet ihre Oberfläche auf eine Zeichenfläche statt als HTML. Sie meldet ihren Aufbau an assistive Technik weiter, aber wie gut das ankommt, hängt stärker vom eingesetzten Hilfsmittel ab als bei einer klassischen Webseite. Mit jeder gängigen Kombination haben wir das nicht durchgespielt.
- Video- und Audioinhalte gibt es derzeit nicht. Sobald welche dazukommen, brauchen sie Untertitel und eine Textfassung.
Wie wir das prüfen
Kontraste, Fokusverhalten und die Vollständigkeit der neun Sprachfassungen sind in einer automatisierten Testsuite abgesichert, die bei jeder Änderung läuft. Die Seiten werden zusätzlich als Bild verglichen, damit eine Änderung am Layout nicht unbemerkt Text unter eine Kante schiebt.
Eine externe Prüfung und ein Test mit Menschen, die täglich mit Hilfsmitteln arbeiten, stehen aus. Beides ist geplant, bevor imami öffentlich in Produktion geht; diese Erklärung wird dann mit dem Ergebnis aktualisiert.
Wenn etwas nicht funktioniert
Wenn Ihnen eine Hürde begegnet, schreiben Sie uns. Beschreiben Sie bitte, wo sie aufgetreten ist und womit Sie arbeiten — Browser, Betriebssystem, Hilfsmittel. Das ist der schnellste Weg, sie zu beheben.
Wir antworten so schnell wir können. Hilft unsere Antwort nicht weiter, können Sie sich an die Marktüberwachungsstelle der Länder für die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen wenden.
Rückmeldung und Kontakt: redouane.dali@outlook.com